Gute Fette schlechte Fette

Fett ist nicht gleich Fett, dass wissen wir ja mittlerweile. Aber was können bzw. dürfen wir an Fett zu uns nehmen? Worin befindet sich Fett, welche Fette schaden uns, welche dürfen wir in Maßen genießen?

Jetzt wird es kurz Lehrbuchhaft ;-). Fette werden unterteilt in pflanzliche und tierische. Diese wiederum nach Fettsäuren, kurzkettige, mittelkettige, langkettige Fettsäuren, darauf basiert dann der Unterschied von gesättigten und ungesättigten Fettsäure. Bis jetzt alles verstanden? Dann seid Ihr gut! Hier habe ich während meines Studiums zum ersten Mal überlegt, ob ich das alles verstehen werde. ;-( und bemerkt, dass dieses Thema sehr umfangreich und eine Wissenschaft für sich ist.

 Merken sollte man sich folgendes:

  1. gesättigte Fettsäuren benötigt der Körper nicht. Enthalten sind diese in Talg, Butter, Butterschmalz, Kokosfett, Palmkernöl,  Schmalz, Fleisch- Fleischprodukten und in industriell verarbeiteten Produkten.
  2. Einfach ungesättigte Fettsäuren  benötigt der Körper, diese sind in Oliven-, Raps- oder Erdnussöl enthalten.
  3. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden ebenfalls benötigt. Diese kommen in Maiskeim-, Sonnenblumen-, Distel-, Kürbiskern-, Lein-, und Sojaöl und in fetten Meeresfischen vor.  Zum Teil kann der Körper diese nicht selber im Organismus bilden, diese müssen über die Nahrung aufgenommen werden. 
  4. Transfettsäuren, sie entstehen bei der Fetthärtung. Die Aufnahme davon in unserem Körper ist schädlich. Diese Fette erhöhen das Arteriosklerose Risiko. Hauptvorkommen hier: Pommes, Fertiggerichte, Saucenpulver usw.

Um existieren zu können benötigen wir also auch gesundes! Fett. Dieses hat im Körper viele wichtige Aufgaben: Energielieferant, Energiedepot (kurzfristig 🙂 ) Auflöser von fettlöslichen Vitaminen, Bestandteil von  Zellmembranen, als Schutz vor Kälte.

Wir dürfen daher unsere Fettzufuhr nicht vollständig unterlassen, wenn wir in der Abnehmphase sind. Sondern frei nach dem Motto “Gefahr erkannt, Gefahr gebannt” sorgfältig mit der Fettzufuhr umgehen. 

Ca. 30 bis 35 % des täglichen Gesamtenergiebedarfs sollte aus Fett bestehen. Optimal ist folgende Aufteilung: ca. 10% einfach ungesättigte Fettsäuren, ca. 7% mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ca. 10 % gesättigte Fettsäuren. 

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