Norwegen Teil 1

Norwegen auf geht’s

Bisher haben wir unser WoMo mehr als Wohnwagen benutzt, soll heißen, wir sind nicht täglich zu neuen Zielen gefahren, sondern immer mehrere Tage auf einem Stellplatz gewesen. Mit Norwegen sollte es nun anders werden. Ich gebe zu, anfangs war ich von diesem Reiseziel nicht so begeistert. Für mich musste Urlaub immer dort sein, wo es warm ist und bleibt :-). Wenn man sich die Klimatabelle von Norwegen ansieht, merkt man, dass dies nicht so unbedingt meinen Vorstellungen entsprach. 

Aber ich habe mich überreden lassen und die Planung begann so:

  1. jede Menge You Tube Videos über Norwegen angesehen
  2. den guten alten Marco Polo 🙂 für die Analogen unter uns und für mich, bestellt und gelesen
  3. Route überlegt. Da in Norwegen das “Jedermannsrecht” herrscht, waren die Übernachtungsmöglichkeiten sekundär.
  4. Überfahrt Fähre von Dänemark Hirtshals oder Brücke und dann über Schweden nach Norwegen

Durch YouTube und Marco Polo haben wir die Infrastruktur kennengelernt. In Norwegen wird fast überall mit Kreditkarte bezahlt. Mein Mann hatte eine und ich hatte für mich entschieden, dass ich keine benötige. Vorweg schon mal, wenn man auch mal ohne Mann auf die Toilette gehen möchte 🙂 sollte man eine eigene Kreditkarte besitzen. Denn ja, selbst die öffentlichen Toiletten haben in Norwegen diese Bezahlung. Dort gibt es keine weißen Teller und eine Reinigungsperson davor und auch keine Schranken, die sich gegen den Einwurf von harten Euronen öffnen. Nöööö, hier wird alles mit Plastikgeld bezahlt. 

Aber zurück zur Planung. Da uns nur 17 Tage zur Verfügung standen, haben wir die schnellere Variante über Hirtshals und dann mit der Schnellfähre innerhalb von 2,5 Stunden nach Kristiansand gewählt. So ganz hatte ich den Süden noch nicht aus meinem Kopf gestrichen und war in der naiven Annahme, dass man einfach nach Hirthals fährt und dann eben mit der Fähre übersetzt. So dass wir kurzzeitig nach Wetterlage hätten entscheiden können.

Spaßeshalber haben wir im März mal nachgesehen, was solch eine Fähre nach Norwegen für Juli dann kostet. Gut, dass wir gesessen haben, denn natürlich waren wir viel zu spät dran. Unseren Wunschtermin gab es schon nicht mehr und wir mussten auf einen anderen Tag ausweichen. Leider waren auch die Preise sehr hoch, wir haben dann recherchiert, dass wir bei einer früheren Buchung hätten wesentlich mehr sparen können. 

Dumm gelaufen. Jetzt war gebucht und nun gab es kein Zurück mehr. Da wir spät am Abend in Kristiansand ankamen hatten wir für die ersten 2 Nächte und zu Einstimmung auf Norwegen einen Campingplatz aufgesucht. Dieser war in Risor. Ein ganz toller Platz, direkt an einem Fjord. Unser Stellplatz, den wir ohne vorheriger Buchung ganz unproblematisch bekommen haben, war 3 m vom Fjord und Sandstrand entfernt. 

Er liegt an der norwegischen Riviera und hat seinem Standort alle Ehre gemacht. Wir hatten traumhaftes Wetter. Nach 2 Tagen ging es weiter, über Oslo, das wir bei einer Mini Kreuzfahrt schon kennengelernt hatten, nach Lillehamer :-). Ist ein Muss für jeden Biathlon Fan. Natürlich hatten wir uns damals beim Oslo Besuch,  bereits den Holmenkollen angesehen. Teil 2  coming soon 🙂

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Auf nach Norwegen mit der Fähre
Auf nach Norwegen mit der Fähre
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Biathlon Lillehammer Training
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2 Kommentare zu „Norwegen Teil 1“

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