Zucker- der Feind

Zucker- der Feind, über Zucker schimpfen jetzt alle, überall ist viel zu viel davon enthalten. Wir leben zu süß.  er zerstört unsere Zähne, sorgt für Fettleibigkeit, sind leere Kalorien usw. Dies haben wir bereits alle schon gehört. Zucker war früher den Königen und Fürsten vorbehalten, war es doch ein sehr teures Genussmittel. Heute gehört er leider zu den beliebtesten Genuss- und Grundnahrungsmittel.

Dabei ist Zucker ein Nährstoff, den der Körper nicht zusätzlich zugeführt benötigt, da er ihn selber herstellt. Unser Körper kann max. 12 g selbstgefuttertes Zucker verarbeiten, alles was wir mehr zu uns nehmen, landet links und rechts auf unseren Hüften und wandelt unsere Leber in eine Fettleber um. 12 g Zucker, das sind mal gerade 4 Würfelzucker. Jetzt macht Euch mal den Spaß und rechnet den Zucker, der versteckt in unseren Speisen ist, zusammen. Schwuppdiwupp sind wir locker über 12 g. Dabei haben wir unseren heißgeliebten Kaffee oder Tee noch gar nicht gesüßt. Und nu?

Der Gegner von unserem Zucker heißt:

in Maßen genießen, evtl. statt weißem raffiniertem Zucker, auf Vollrohrzucker ausweichen, dieser hat zumindest noch die Vitamine und Mineralstoffe des Zuckerrohrs. Der raffinierte Zucker verschafft unserem Körper keine weitere Arbeit. Er sorgt sofort dafür, dass unser Insulinspiegel steigt und der Blutzuckerspiegel sinkt. Die Folge ist HUNGER und wir futtern wieder. Übrigens hat 1 Gramm Zucker 4 kcal. 100 g Zucker demnach 400 Kcal. In einem 150 g Joghurt stecken ca. 23 g in einem Esslöffel Ketschup steckt 3 g Zucker[1] .

Schnell ist man dann bei einem hohen Zuckerkonsum. Ich hab mal das www [2] dazu befragt: um 400 kcal abzutrainieren, muss man  z. B. ca. 45 Minuten Brustschwimmen, ca. 2 Stunden Spazieren gehen, oder ca. 1 Std. Aqua-Fitness betreiben.

Berücksichtigt man dann noch seinen täglichen Bedarf, stellt man fest, dass man mit anderen Kohlenhydraten wesentlich besser seinen Kalorienhaushalt organisieren kann.

Neandertaler

Aber wie sehr häufig, spielt auch uns auch hier die Evolution einen Streich. Mittlerweile hat es sich ja herumgesprochen, dass unser Körper noch im Neandertalzeitalter lebt. Das bedeutet, dass er immer in der Angst lebt, es könnte eine Hungersnot geben. Somit möchte er immer zuckerreiche Nahrungsmittel, möglichst noch mit einfachen Kohlenhydraten, dann muss er weniger arbeiten und kann diese gleich als Depotpolster (sichtbar rechts und links auf den Hüften und am Bauch 😉  ablegen.

Reduziert man dann die Aufnahme der einfachen Kohlenhydrate, schiebt er bzw. unser Gehirn Panik. Man kann dann wirklich Entzugserscheinungen spüren. Diese sollten aber nach ca. 3-5 Tagen vorbei sein. Fazit: Stark sein! :-). Ein Leben ohne Zucker ist möglich 😉

 

 

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[1] Codecheck.info/news/achtung-so-viel –Zucker-steckt-in-Ketschu-180207

[2] .bildderfrau.de/diaet-ernaehrung/article212365339/Kalorienverbrauch-Sport.html

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